Finanzierungsschätze: ideal für konservative Anleger
Wer in relativ kurzer Zeit mehr aus seinem Geld machen möchte, und das am besten ohne jegliches Risiko, sollte sein Geld in Finanzierungsschätze des Bundes investieren. Bei diesem Anlagemodell werden die eingezahlten Gelder - ähnlich wie beim Festgeld - für ein bis zwei Jahre festgeschrieben. Eine Kündigung ist während dieser Zeit nicht möglich.
Vorteile: keine Kursrisiken (kein Handel an der Börse) und das Vermögen ist garantiert sicher (Bund = Emittent = erklassige Bonität).
Finanzierungsschätze sind Diskontpapiere. Das bedeutet, dass der Anleger von Anfang über die Höhe der Zinsen bei Fälligkeit Bescheid weiß. Beim Diskont handelt es sich um einen Abschlag; Finanzierungsschätze werden also abzüglich der Zinsen an den Anleger verkauft. Am Tag der Fälligkeit werden Kaufpreis plus Zinsertrag - also der ursprüngliche Nennwert - zurückgezahlt. Investitionen in Finanzierungsschätze sind bereits ab 500 Euro möglich. Bei der Finanzagentur oder bei den Kreditinstituten kann (gebührenfrei) die aktuelle Ausgabe der Finanzierungsschätze erworben werden. Auch die Verwahrung der Titel ist kostenfrei. Sie werden auf dem Schuldbuchkonto der Finanzagentur geführt.
Ein weiterer Vorteil, der durch den Kauf von Finanzierungsschätzen entsteht ist, dass beim Kauf im Vergleich zum Nennwert weniger Kapital eingesetzt werden muss. Und die tatsächlich erzielte Rendite ist immer höher als der eigentliche Verkaufszinssatz.
Finanzierungsschätze sind vor allem für konservative Anleger interessant, da sie keinerlei Risiko haben und eine rentable und sichere Rendite bringen.
Autor: ks | Veröffentlicht am Mittwoch, 6. Oktober 2010
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