Flatex: preisgünstiger Broker für Wertpapiergeschäfte

Wer Wertpapiergeschäfte an einer Börse abwickeln möchte, kann das nicht selbst erledigen. Er braucht eine Bank oder einen Broker, die dies für ihn tun. Dazu kommt noch die Depotführung, die Banken oder Broker selbst übernehmen, sie aber auch spezialisierten Instituten überlassen können.

Flatex konzentriert sich auf den Wertpapierhandel. Die Depotführung wird von der biw Bank Investments und Wertpapiere übernommen. Kundeneinlagen bei der biw sind bis etwa 4 Mio. Euro gesichert. Damit Gelder nicht beliebig abgerufen werden können, erfolgt die Überweisung nur auf ein zuvor festgelegtes Referenzkonto, das nicht einfach über das Internet geändert werden kann.

Doch nun zu den Kosten für über Flatex abgeschlossene Börsengeschäfte. Sie sind im Vergleich recht günstig; vor allem handelt es sich um Fixpreise, die also unabhängig vom Ordervolumen sind. Bestimmte Börsen verlangen selbst noch Gebühren, die sind natürlich zusätzlich fällig. Flatpreise gibt es für die Inlandsbörsen und Xetra, für den außerbörslichen Handel und auch für bestimmte Auslandsbörsen. Dabei wird die Ordererteilung über das Internet vorausgesetzt. Orders per Telefon oder Brief kosten eine zusätzliche Bearbeitungsgebühr.

Als echter Broker bietet Flatex auch einen Lombardkredit. Doch ist dieser aus steuerlichen Gründen nicht zu empfehlen, da er infolge der Abgeltungssteuer nicht mehr von den Erträgen abgesetzt werden kann.

Wer sich konkret interessiert, sollte ein Musterquartal seines Depots mit den Flatex-Preisen bewerten und mit den tatsächlich angefallenen Kosten vergleichen. Dann ist leicht festzustellen, ob und wie viel man sparen kann.

Autor: gs | Veröffentlicht am Montag, 27. Dezember 2010
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