Forex-Roboter und Devisenspekulation mit automatischen Tools: Trottelsicher?
Automatische Tools im Börsenhandel sind heute nichts Ungewöhnliches mehr. Ob sie allerdings auch Gewinn bringen, steht auf einem anderen Blatt.
Forex und Devisen - eine neue Spielwiese, auf die die Anleger gelockt werden sollen. Mit schon kleinen Kursschwankungen bei den Währungen kann man riesige Gewinne machen, wenn entsprechende Hebel eingesetzt werden. Da braucht man nur wenig Kapital.
Verschwiegen wird dabei in der Werbung, dass dasselbe auch für die Verluste gilt. Die Schwankungen können durchaus auch gegen die Spekulation laufen. Und dann gibt es zwei Möglichkeiten: entweder Geld nachschießen, oder die Position mit Verlust schließen.
Meist übernimmt das ja dann die Automatik. Dazu muss man nur die Schwellen definieren, wo mit Gewinn verkauft oder wegen Verlust liquidiert werden soll. Die Automatik übernimmt das brav und veranlasst sofort nach dem Erreichen der Schwelle die Ausführung des Geschäfts. Doch kann sie keineswegs den Kurs garantieren. Denn das Geschäft wird zu dem Kurs abgewickelt, der sich an der Börse ergibt, und der kann durchaus noch schlechter, natürlich auch noch besser sein.
Zwei Haken hat die Forex-Geschichte. Einmal sind gerade für die kleinen Anleger die Bedingungen hinsichtlich Hebel und Kursdifferenzen recht ungünstig. Vor allem aber kostet jedes Geschäft Gebühren. Und wer auch noch die Anlage der Automatik überlässt und nicht nur das Glattstellen, wird sich über die zahlreichen ausgelösten Geschäfte nicht recht freuen können.
Wohl aber der Broker, der bei jedem Geschäft kassiert, egal, ob es Gewinn oder Verlust bringt.
Autor: gs | Veröffentlicht am Dienstag, 26. Juli 2011
Tags: Spekulation FOREX spekulieren Forex-Roboter Devisenspekulation Automatik. Stopp-Loss-Order