Führt der EURO in die Pleite?
War es richtig den Griechen zu helfen? Die Diskussionen um den Rettungsschirm für Europa gehen immer weiter und die Hilfe für die Griechen, die das erste Euro-Land vor der Pleite waren, ist nach wie vor umstritten. Wenn man die Eurozone zusammenhalten möchte, müssen sich die Lebensbedingungen in Europa schneller annähern, was bedeutet, dass nicht nur die gleiche Währung ausreicht, sondern sich auch die Einkommen, die Steuern und die Sozialsysteme in den Ländern der Währungsunion angleichen müssen.
Warum ist es in Griechenland zur Pleite gekommen? Die Griechen haben eine zu große Zahl von Staatsdienern und gönnen sich Privilegien, die es in anderen Ländern nicht gibt. Die Behörden sind aufgebläht, die Arbeitsmoral ist schlecht und wenn unverheiratete Töchter von Polizisten und Soldaten die Pensionen der verstorbenen Väter weiter kassieren dürfen, sind das Zustände, die man sonst in Europa nicht vorfindet. Die Steuern sind zu gering in Griechenland und die Steuermoral lässt zu wünschen übrig.
Welches Land folgt den Griechen? Nach den Griechen sind die Iren unter den Rettungsschirm der EU gekrochen. In Irland sind es die Banken, die das Land in den Ruin gestürzt haben, aber natürlich ist Irland auch ein Steuerparadies und wer die Wähler mit Steuergeschenken gewinnen will, stürzt später die ganze Nation in die Pleite. Man wird nicht mehr lange warten müssen, bis sich das nächste Land meldet. Die Reihenfolge könnte Portugal, Spanien und Italien sein.
Autor: cpb | Veröffentlicht am Montag, 13. Dezember 2010
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