Gefährdet oftmaliges Kranksein den Arbeitsplatz? Wie oft ist drin?
Krank sein kostet ein Unternehmen nicht nur dadurch, dass es Lohn und Gehalt weiter zahlen muss, ohne eine Gegenleistung zu erhalten. Dazu kommt noch, dass die Arbeitskraft fehlt und möglicherweise ein Auftrag nicht rechtzeitig fertig wird oder ein Mitarbeiter als Ersatz eingestellt werden muss, der natürlich auch Lohn und Gehalt erwartet. Das sollte ein Mitarbeiter bedenken, wenn er sich krank meldet.
Keine Frage - nur gesunde Mitarbeiter bringen auch Leistung. Und kranke können auch noch andere anstecken. Wer wirklich krank ist, sollte seine Krankheit auskurieren und sie nicht verschleppen, so dass sie dann möglicherweise zu einem ernsthaften und längeren Ausfall führt.
Krankheit ist kein Kündigungsgrund. Trotzdem achten die Unternehmen darauf, wer häufig am Arbeitsplatz fehlt. Der darf dann nicht auf eine besondere Karriere hoffen; schließlich könnten seine Abwesenheiten, auch wenn sie krankheitsbedingt sind, an höherer Position noch schwerer zu kompensieren sein. Und auch andere Mittel und Wege kennen die Unternehmen, um sich von solchen Mitarbeitern zu trennen.
Die Frage, wie oft man krank sein darf, ist schon falsch gestellt. Wer wirklich krank ist, legt seinem Arbeitgeber die Bestätigung des Arztes vor, entschuldigt sein Fernbleiben schon am ersten Tag und sagt auch, wie lange es voraussichtlich dauert.
Und wenn er seinen Vorgesetzten dann noch auf Arbeiten hinweist, die nicht liegen bleiben dürfen, ist das auch kein Schaden. Was man für eine Krankheit hat, muss man nicht mitteilen, aber es könnte eine vertrauensbildende Maßnahme sein.
Autor: gs | Veröffentlicht am Mittwoch, 25. Mai 2011
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