Geld anlegen: Lichtenstein als Paradies für Anleger

In Lichtenstein, dem kleinen Ländchen mit ca. 35.000 Bewohnern, welches der Schweiz ähnelt, ist für Anleger ein Paradies, da dort immer noch ein Bankgeheimnis existiert. Dieses Geheimnis ist sehr viel wert. Außer bei Verbrechen und Ermittlungen gegen den Anleger, kann das Bankgeheimnis offen gelegt werden. Die Bank wird dazu verpflichtet in solchen Fällen. Behörden aus anderen Ländern, können sich nicht ohne weiteres, eine Auskunft einholen. Was sind beliebte Anlagen in Lichtenstein? Stiftungen sind sehr beliebt als Geldanlage im Steuerparadies. Es gibt momentan über 70.000 Stiftungen dort.

Die Steuersätze sind sehr niedrig bei dieser Anlage und machen das Ganze somit interessant für den Anleger aus Deutschland. Der Gründer der Stiftung bleibt nämlich anonym. Nur ein Treuhänder, der auch gleichzeitig juristisch gründet, kennt wirklichen Inhaber der Stiftung.

Alle Auskünfte durch den Treuhänder obliegen der Verschwiegenheit gegenüber Finanzbehörden. Es gelangen keine Informationen an Behörden nach Deutschland. Die Sache lohnt sich erst richtig, wenn man mehr als 100.000 Euro anlegen möchte.

Für Investoren, die nicht so große Summen zur Verfügung haben, lohnt sich eher eine andere Anlage, wie z.B. ein Termingeld oder ein Aktienfonds. Dabei müssen aber Erträge steuerlich behandelt werden. D.h. diese muss man versteuern. Man hört manchmal in der Presse, dass Geld anlegen in Lichtenstein nicht erlaubt ist oder gegen das Recht verstößt. Wer jedoch nichts verheimlicht, darf dort Geld anlegen.

Autor: ds | Veröffentlicht am Montag, 28. Juni 2010
Tags: Bank Zinsen Konditionen Investition Geld anlegen