Geld anlegen: Vor- und Nachteile von Tagesgeld

Tagesgeld ist eine flexible Anlageform. Tagesgeld wird auf ein für Tagesgeld ausgelegtes Tagesgeldkonto eingezahlt. Tagesgeldkonten sind Girokonten ähnlich. Wie beim Girokonto kann der Inhaber jederzeit über sein Geld verfügen. Er kann jederzeit Geld einzahlen und auf ein vorher bestimmtes Girokonto Geld überweisen. Meist bieten Bankinstitute zusätzlich zu den Girokonten kostenlose Tagesgeldkonten an.

Im Unterschied zum Girokonto ist es mit dem Tagesgeldkonto nicht möglich, Überweisungen zu tätigen. Es können keine Daueraufträge eingerichtet werden und es werden keine Zinsgarantien von den Banken ausgesprochen. Tagesgeldkonten sind reine Guthabenskonten. Sie können auch nicht überzogen werden. Die im Vergleich zum Girokonto höheren Zinsen werden bei der Eröffnung des Tagesgeldkontos meist auf eine bestimmte Dauer festgelegt. Danach können Sie von der Bank zu jeder Zeit und ohne Ankündigung verändert werden - das geht nach oben, also zugunsten des Anlegers oder aber zu seinen Ungunsten nach unten.

Sehr unterschiedlich gehen die Banken mit dem Zeitpunkt der Auszahlung der Zinsen um. Die für den Kontoinhaber günstigste Variante ist die monatliche Auszahlung der Zinsen. Hier macht sich der Zinseszins bemerkbar. Viele Banken zahlen Zinsen auf Tagesgeld vierteljährlich oder jährlich aus. Der Anleger profitiert nicht vom Zinseszins.

Tagesgeld im Vergleich zu anderen Anlageformen:

Im Vergleich zum Sparbuch: Höhere Zinsen und täglicher Zugriff auf das gesamte Guthaben des Kontos. Vom Sparbuch kann man häufig nur bis zu einer bestimmten Summe abheben. Beide Formen haben hohe Sicherheitsstandards.

Im Vergleich zum Festgeld: Festgeld ist auf eine bestimmte Zeit nicht verfügbar, daher auch höher verzinst als das Tagesgeld.

Autor: gw | Veröffentlicht am Mittwoch, 25. August 2010
Tags: Girokonto Konto Zinsen Konditionen Tagesgeld Tagesgeldkonto Geld anlegen