Geld anlegen: was sind Mischfonds?
Geldanlageformen gibt es viele - die einen sind sicher und bieten nur eine geringe Rendite, während andere wiederum mit einem sehr hohen Risiko ausgestattet sind, dafür aber auch eine hohe Rendite in Aussicht stellen. Wer sich mit dem Thema Geldanlage beschäftigt, der kommt früher oder später auch auf die sog. Mischfonds. Doch was genau versteht man darunter?
Der Mischfonds wird sein einigen Jahren von den Anlegern sehr gerne gewählt. Er gilt als eine Anlageform, die sich durch Sicherheit auszeichnet, also kaum Risiken eingeht. Auf der anderen Seite gelten die meisten Mischfonds aber auch als eine Geldanlage, bei der eine gute Rendite erwirtschaftet werden kann. Mischfonds sind ganz bestimmte Fonds, die in Aktien oder auch in festverzinsliche Wertpapiere investieren - zur gleichen Zeit. Die Sicherheit bei einem Mischfonds ergibt sich dadurch, dass die Risiken durch ein ständiges Umschichten gering gehalten werden. Bei einem Mischfonds kann man die Wachstumschancen am Aktienmarkt und auch die Renditen aus den festverzinslichen Wertpapieren miteinander kombinieren. Dadurch hat auch der Fondsmanager einen größeren Spielraum. Wie hoch die Anteile sein müssen, ist nicht festgelegt. Dadurch kann man bei fallenden Aktienkursen verstärkt auf die festverzinslichen Wertpapiere setzen. In Aktie wird erst dann wieder investiert, wenn sich der Aktienmarkt positiv entwickelt. Dadurch wird immer ein Ausgleich geschaffen, denn eine reine Anlage in Aktien ist sehr hohen Wertschwankungen unterlegen, während dieses Risiko bei einem Mischfonds deutlich reduziert ist.
Die genannten hohen Renditen können mit einem Mischfonds in der Regel aber nur dann erwirtschaftet werden, wenn der Fonds von einem versierten Fondsmanager gemanagt wird. Er kann flexibel auf die Marktentwicklung reagieren.
Autor: kb | Veröffentlicht am Donnerstag, 6. Mai 2010
Tags: Aktien Zinsen Geld Konditionen Anlage