Geld anlegen: was sind Sparbriefe?

Bei einem Sparbrief handelt es sich um eine festverzinsliche Form der Geldanlage. Kurzum: der Sparer profitiert von einer festen Rendite und geht kein Risiko ein.

In der Praxis funktioniert der Sparbrief so, dass der Sparer diesen Sparbrief erwirbt und genau zu diesem Zeitpunkt schon genau weiß, wann er wieder über das investierte Kapital verfügen kann. Des Weiteren weiß er bereits zum Zeitpunkt des Erwerbs, wie hoch die Verzinsung sein wird.

Der Sparbrief wird von einigen Kreditinstituten in unterschiedlichen Varianten angeboten. Meist aber erhält der Sparer den Sparbrief zu einem festen Preis, den er später vom Kreditinstitut wieder zurück bekommt. Die Zinsen werden dabei jährlich ausgeschüttet, dann wird er „ausschüttender Sparbrief“ genannt, oder man kann sich alternativ auch die Zinsen einmalig dann auszahlen lassen, wenn die Bank den Sparbrief zurück nimmt.

Daneben gibt es noch einen „aufgezinsten Sparbrief“, bei dem am Ende der Laufzeit der Nennwert des Briefes inklusive der bislang aufgelaufenen Zinsen an den Sparer ausgezahlt werden. Eine weitere Variante ist der „abgezinste Sparbrief“, bei dem der Sparer die Urkunde zu einem niedrigeren Preis erwirbt, als der Rücknahmepreis. Die Differenz zwischen dem Preis des Sparbriefes und dem Geld, was später an den Sparer wieder ausgezahlt wird, stellt dann die Verzinsung dar.

Autor: kb | Veröffentlicht am Dienstag, 24. August 2010
Tags: Bank Zinsen Konditionen Laufzeit Geld anlegen Sparbrief