Geld anlegen: welche Sparbücher gibt es und welches bringt mehr?

Es gibt zwei verschiedene Arten von Sparbüchern. Das Namenssparbuch ist ein Wertpapier, das auf den Namen des Sparers ausgestellt wird. Die Bank ist zur Identifikation des Überbringers verpflichtet und muss überprüfen, ob dieser auch tatsächlich der berechtigte Inhaber ist. Bei einem Guthaben unter 15.000 Euro muss der Verfügungsberechtigte nicht unbedingt der Sparbuchinhaber sein, allerdings dürfen Abhebungen nur unter Nennung des hinterlegten Losungswortes durchgeführt werden. Möchte der ursprüngliche Anleger das Sparbuch verschenken, ist dazu nur die Weitergabe des Losungswortes an den Beschenkten nötig, dieser kann dann frei über das Wertpapier verfügen.

Beim Überbringersparbuch, auch bekannt unter dem Namen Inhabersparbuch, muss die Bank bei Vorlage desselben leisten, da dieses nicht auf einen bestimmten Namen ausgestellt ist und die Person, die lediglich über die Urkunde Anspruch auf das Guthaben hat.

Jeder der im Besitz dieser Urkunde ist kann zur jeweiligen Bank gehen und das Geld abheben. Voraussetzung eines solches Sparbuchs ist allerdings die Nichtüberschreitung eines Betrages von 15.000 Euro. Ist das verfügbare Guthaben höher als 15.000 Euro wird aus dieser Sparbuchform automatisch ein Namenssparbuch.

Eine moderne Sparbuchform ist die Sparkarte, die der EC-Karte ähnelt.. Mit dieser ist es möglich, an einem Geldautomat bis zu 2.000 Euro abzuheben, dazu ist lediglich die Eingabe einer Geheimnummer erforderlich. Solch eine Sparkarte setzt allerdings ein klassisches Sparbuch oder eine Sparurkunde in Papierform voraus.

Autor: bm | Veröffentlicht am Dienstag, 18. Mai 2010
Tags: Sparbuch Konditionen Anlage Geld sparen Investition