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Geld sparen: Depotanbieter wechseln

Wer in Wertpapiere investiert, der braucht auch ein Depot. Heute werden Wertpapiere nicht mehr gedruckt und dem Käufer übergeben. Sie bestehen nur noch in Form von Buchgeld, sodass es sich bei einem Depot auch nicht um ein Bankfach oder ähnliches handelt, sondern praktisch um ein Konto. Ein Depot unterhält man bei seiner Bank oder auch bei einem Depotanbieter und es ist in der Regel nicht kostenlos.

Wer ein kostenpflichtiges Depot führt, kann sich nach einem günstigeren Depot umschauen oder sogar auf Angebote eingehen, bei denen gar keine Gebühren für das Depot anfallen. Solche Angebote gibt es in der Tat, wenngleich sie auch sehr selten sind. Der Depotwechsel kann damit dafür sorgen, dass man zusätzlich Geld sparen kann.

Jedoch muss man einige Dinge wissen, wenn es um den Depotwechsel geht. Ganz wichtig ist dabei, dass man die bestehenden Wertpapiere nicht veräußern und beim neuen Anbieter wieder neu kaufen muss, wenn man den Anbieter für das Depot wechselt. Das wäre in den meisten Fällen nicht gerade von Vorteil für den Wertpapierinhaber und so kann man einfach seine bestehenden Wertpapiere mit zum neuen Anbieter nehmen. Ferner sollte man sich die Angebote der einzelnen Depotanbieter genauer anschauen.

Nicht immer sind die Angebote, die auf den ersten Blick kostenlos wirken, auch wirklich umsonst. Versteckte Kosten lassen sich durch das Studieren der Allgemeinen Geschäftsbedingungen aufdecken.

Autor: kb | Veröffentlicht am Donnerstag, 24. Juni 2010
Tags: Wertpapiere Bank Aktien Depot Geld sparen Depotanbieter