Geld sparen mit Kundenkarten und Bonusprogrammen
Kundenkarten gehören mittlerweile bei vielen Konsumenten zum täglichen Einkauf dazu. Mit Bonusprogrammen, wie etwa die der Firmen Payback, Happy Digits oder Miles & More, können Kunden in Partnerunternehmen entsprechend der Höhe ihres Einkaufs Punkte sammeln und diese ab einem gewissen Punktestand in diverse Vergünstigungen umwandeln.
Welche konkreten Vorteile bieten Kundenkarten? Durch das Punktesammeln bei verschiedenen Einkaufsaktivitäten, wie z.B. Tanken oder dem wöchentlichen Lebensmitteleinkauf, erhält das Kartenunternehmen wertvolle Informationen über das Kaufverhalten seiner Kunden. Aber auch beim Ausfüllen des Antrages zur Aufnahme in das Bonusprogramm werden viele persönliche Daten abgefragt. Das Kartenunternehmen kann diese Kundeninformationen nun nutzen, um Kunden an sich zu binden und gezielt zu umwerben, indem z.B. personalisierte Angebote gemacht werden. Grundsätzlich sollte man diese Datensammlung natürlich kritisch sehen, der Kunde hat allerdings auch Vorteile, weil er die personalisierten Angebote oft eher gebrauchen kann als irgendwelche allgemeinen Werbeangebote. Eltern eines Babys freuen sich z.B. über regelmäßige Rabattmarken, um günstig Säuglingsnahrung oder Windeln zu kaufen.
Ein weitaus bedeutenderer Vorteil für den Verbraucher liegt jedoch in der Tatsache, dass man für jeden Einkauf bei einem kooperierenden Unternehmen Punkte sammeln und diese ab einer bestimmten Höhe in Zusatzleistungen, Bargeld oder Warengutscheine umwandeln kann. An dieser Stelle gilt es einen wichtigen Spartipp zu beachten: Fallen Sie nicht auf oft minderwertige Produktangebote herein, die Sie durch Umwandlung der gesammelten Punkte zu niedrigeren Preisen erwerben können! Prüfen Sie lieber, ob auch eine Barauszahlung der Bonuspunkte möglich ist, wie beispielsweise bei der Firma Payback, und kaufen Sie mit diesem Geld wirklich wichtige Dinge, die Sie brauchen und die Ihren Qualitätsansprüchen entsprechen.
Was muss man bei der Beantragung einer Kundenkarte beachten? Je weniger Daten Sie preisgeben, desto besser. Füllen Sie also nur die unbedingt notwendigen Felder aus und machen Sie keine Angaben zu Hobbys oder Ihrem Einkommen. Wenn Sie nicht wünschen, dass ein Kartenunternehmen Ihre Daten an andere Firmen weitergibt, verneinen Sie dies ausdrücklich. Dasselbe gilt für die Frage, ob Sie es zulassen, per Telefon oder E-Mail Werbung zu erhalten.
Autor: cv | Veröffentlicht am Donnerstag, 26. August 2010
Tags: Marketing Geld sparen Einkaufen Werbung Kunden Angebote Kundenbindung