Geld und Bank: was bedeutet Einlagensicherung?

Bei der Einlagensicherung handelt es sich um gesetzliche und freiwillige Maßnahmen, durch die Bankguthaben von Kunden bei Kreditinstituten geschützt werden, was im Fall einer Insolvenz der Bank von Bedeutung ist. Durch das Einlagensicherungsgesetz sind Banken verpflichtet, eine solche Einlagensicherung vorzunehmen. Viele Banken allerdings ergreifen auch freiwillige Maßnahmen, um ihren Kunden ein hohes Maß an Sicherheit bieten zu können, was angesichts der großen Konkurrenz im Bankengeschäft ein gute Marketinginstrument ist.

Banken arbeiten mit dem Geld, welches Kunden ihnen in Form von Spareinlagen zur Verfügung stellen. Geht nun eine Bank in die Pleite, sind die Kunden praktisch die Gläubiger, die ihr eingezahltes Geld zurück haben möchten. Meldet eine Bank Insolvenz an, ist dies nicht so einfach, da die Insolvenz meist darin begründet ist, dass die Bank zahlungsunfähig ist.

Damit könnte sie die Einlagen, also die Sparguthaben der Kunden nicht mehr auszahlen. Durch die Einlagensicherung, die praktisch eine Versicherung darstellt, kann dieses Risiko minimiert sein.

Seit dem 1. Juli 2009 wurde ein neues Einlagensicherungsgesetz erlassen. Durch dieses Gesetz wurde die deutsche Einlagensicherung von 20.000 Euro auf 50.000 Euro erhöht. Am 31. Dezember 2010 erhöht sich dieser Betrag nochmals auf 100.000 Euro. Ferner begrenzte sich durch das Gesetz die Frist für Auszahlungen auf höchsten 30 Tage und es wurde die Verlustbeteiligung für Einleger, sie betrug 10 Prozent, abgeschafft.

Autor: kb | Veröffentlicht am Montag, 30. August 2010
Tags: Bank Konditionen Sicherheit Geld anlegen Einlagensicherung Bankenpleite