Gibt es eine Einlagensicherung bei ausländischen Banken?

Sind Tagesgeldkonten bei ausländischen Banken sicher? Einige ausländische Anbieter mit Niederlassung in Deutschland sind dem Einlagensicherungsfond in Deutschland angeschlossen und bieten daher die gleiche Sicherheit, wie die Banken mit Sitz in Deutschland. Es gibt allerdings auch Institute, die nur der Einlagensicherung des Heimatlandes unterliegen. Für diese Sicherung gibt es keine einheitliche Größenordnung, sondern sie kann von Bank zu Bank bzw. von Land zu Land unterschiedliche sein.

Wie kann ich mich bei ausländischen Banken absichern? Eine Absicherung ist immer nur durch die jeweils angebotene Einlagensicherung der betreffenden Bank gegeben. Weitere Absicherungen gibt es bei Geldanlagen auf Tagesgeld- oder Festgeldkonten nicht. Die Einlagensicherung kann – je nach Anbieter und Land – nur auf EURO 20.000,00 oder zum Beispiel bei Banken von den Britischen Inseln auf 50.000,00 Britische Pfund begrenzt sein. Mehr als den abgesicherten Betrag sollte man natürlich nie bei einer Bank anlegen.

Kann ich mich auf die Absicherung der Bank verlassen? Die Einlagensicherung kann man auf den Internetseiten der betreffenden Banken nachlesen und es gibt auch Übersichten im Internet mit den jeweils gültigen Einlagensicherungen der verschiedenen Anbieter. Es gibt Einlagensicherungen, die nur durch die Banken selbst garantiert werden oder zum Beispiel Einlagensicherungsfonds, die von der Regierung des betreffenden Landes gesichert sind. Bei einer Absicherung durch eine Landesregierung muss man nur sicher sein, dass das betreffende Land nicht zahlungsunfähig wird.

Autor: cpb | Veröffentlicht am Donnerstag, 4. November 2010
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