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Girokonto trotz Schufa oder KSV?

Die Schufa ist bei vielen ein ständiger Begleiter geworden. Daher ist es auch nicht verwunderlich, wenn sich viele die Frage stellen, ob sie überhaupt noch ein Girokonto eröffnen können, wenn sie einen Schufaeintrag besitzen. Das heutige Leben geht nicht mehr ohne ein Konto. Hier gehen Zahlungen ein, aber auch Kosten werden davon abgebucht.

Stellt man einen Anftrag auf Eröffnung eines Girokontos, dann wird von der jeweiligen Bank eine Schufaauskunft eingeholt. Liegt ein negativer Eintrag vor, dann wird oft der Antrag abgelehnt. Individuell kann jedoch eine Bank darüber hinwegsehen und dennoch die Eröffnung eines Girokontos bewilligen. Leider ist das nicht der gängigste Fall, sodass die Suche nach einer Bank, die trotz Schufa ein Girokonto eröffnet, langwierig sein kann.

Findet man nun doch eine Bank, die dem Antrag zustimmt, kann es einen Nachteil geben. Statt wie sonst einen Dispositionskredit und eine Kreditkarte zu erhalten, wird aus dem Girokonto ein reines Guthabenkonto. Ein Überziehen ist hier nicht gestattet und kann mit Kündigung des Kontos enden. Jedoch ist man mit einem Guthabenkonto wieder zahlungsfähig. Es können ganz normal Überweisungen getätigt werden. Jedoch immer nur in Höhe des Guthabens auf dem Girokonto. Liegt die Überweisung einmal höher als das Guthaben, wird diese nicht eingelöst. Das Guthabenkonto hält somit einen vor neuen Schulden ab. So kann man auch trotz Schufa am Finanzwesen weiter teilnehmen.

Autor: bm | Veröffentlicht am Dienstag, 16. März 2010
Tags: Bank Kredit Girokonto Konto Geld Schufa