Goldfonds und Gold-ETFs
Gold bringt keine Rendite, wohl aber die Goldaktie. Doch welche Aktie soll man wählen? Die Auswahl für den Anleger, der in Gold investieren möchte, ist erstaunlich groß, sogar wenn er an der Frankfurter Börse investieren möchte.
Da liegt es nahe, sich anstelle an einer Goldaktie an einem Fonds zu beteiligen, der in Goldaktien investiert. So braucht man sich nicht die Mühe zu machen, Informationen über die Minengesellschaft in Erfahrung zu bringen. Das kann man den Fachleuten überlassen. Abgesehen natürlich von den üblichen Nachteilen eines Fonds - Ausgabeaufschlag, manchmal recht hohe Verwaltungskosten - kann man so von den Marktkenntnissen der Fachleute profitieren und je nach der Ausschüttungspolitik Dividende einstreichen oder sie thesaurieren.
Auch im Goldbereich gibt es Exchange Traded Funds, kurz ETFs genannt. Das sind an der Börse gehandelte Fondsanteile, bei denen anstelle des Ausgabeaufschlags oder Rücknahmekosten nur die normalen Transaktionskosten für Börsengeschäfte anfallen. Die Verwaltungskosten können bei ETFs sehr gering sein. Sie bildeten ursprünglich einfach einen Index nach und konnten so passiv gemanagt werden - das ist recht preiswert. Allerdings gibt es heute auch Exoten in diesem Bereich. Man muss sich also schon informieren, wie der betrachtete ETF arbeitet.
Mit Goldfonds und Gold-ETFs kann man an den Gewinnen im Goldbergbau partizipieren und durch die Ausschüttungen auch eine "Gold-Rendite" erwirtschaften.
Autor: gs | Veröffentlicht am Freitag, 26. November 2010
Tags: Konditionen Geld anlegen Goldfonds Gold-ETF Gold-Rendite Minenfonds Goldbeteiligung