Grabpflege: eine Geschäftsidee mit Zukunft?
Hat man Freude an der Gartenarbeit aber die Pflege von Grundstücken und großen Gärten erscheint dem Jungunternehmer zu Umfangreich für seine bescheidenen Mittel? Dann ist vielleicht die Pflege von Gräbern ein lohnender Einstieg.
Gräber werden oftmals von den ansässigen Friedhofsgärtnern gepflegt. Diese Pflege wird meistens von den Bestattungsunternehmen vermittelt. Wenn der Pflegevertrag dann ausgelaufen ist suchen die Angehörigen oftmals nach einer preisgünstigen Alternative, denn die Friedhofgärtner, die durch die Bestatter an die Pflege des Grabes kamen gehören traditionell zu den teureren Angeboten. Hier setzt die Idee der privaten Gradpflege an. Auf ein Inserat in der örtlichen Presse werden sicher viele potentiellen Kunden reagieren.
Und schon kann der Jungunternehmer loslegen, an Grundausstattung wird nicht allzu viel benötigt. Für den Einstieg reicht gewöhnlich das übliche Gartenwerkzeug, wie Gartenschere, Schaufel, Harke, Hacke und Gießkanne. Natürlich ist das Vorhandensein eines PKW zu begrüßen da somit die Fahrzeit zwischen den Friedhöfen sehr abgekürzt werden kann.
Zu den genannten Materialien ist ein „grüner Daumen“ und etwas Fachwissen über die Bedürfnisse der verschiedenen Pflanzen recht empfehlenswert. Und auch etwas Gefühl für das Arrangieren der verschiedenen Elemente ist recht Hilfreich. Die Grabpflege ist wie die Pflege eines Gartens auf engstem Raum, schließlich ist ein Grab in der Regel zwischen 2 und 4 Quadratmeter groß
Autor: fv | Veröffentlicht am Mittwoch, 11. August 2010
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