Gründstück kaufen – wer kommt für die Erschließungskosten auf?

Vor allem in Neubaugebieten werden Erschließungskosten fällig und können ordentlich zu Buche schlagen.

Unter den Erschließungskosten versteht man den Anschluss des Grundstücks an das öffentliche Versorgungsnetz. Dazu zählen Gas oder Fernwärme ebenso wie Strom und Wasser. Und schließlich darf das Straßennetz nicht außer Acht gelassen werden. Ein einfaches Stück Bauland wird durch die Erschließung bewohnbar. Daher hat der (neue) Eigentümer auch die Kosten dafür zu tragen, denn er kauft neben dem eigentlichen Boden auch die Möglichkeit, diesen zu bewohnen. Die beträchtlichen Erschließungskosten werden also nicht der Allgemeinheit aufgebürdet.

Der Käufer des Grundstücks bezahlt diese Beträge an die jeweilige Stadtverwaltung, die in Deutschland immerhin 10% übernimmt.

Bevor Sie in Kreditverhandlungen mit der Bank treten, sollten Sie zumindest eine grobe Vorstellung von der Höhe der Erschließungskosten haben. Es kann fatal für Sie enden, wenn Sie diese nicht berücksichtigen.

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