Hohe Benzinpreise: wie kann ich beim Autofahren Geld sparen?

Zeit muss man mitbringen, wenn man Benzin sparen will. Wer mit Vollgas durch die Gegend rast, erreicht das Gegenteil.

Man muss zwar nicht zum Verkehrshindernis werden. Aber auf einer langen Autobahnfahrt in den Urlaub kann man hinter einem LKW bleiben, ohne zu überholen. Nicht der Windschatten ist entscheidend, sondern die ruhigere und langsamere Fahrweise. Da wird aus einem Auto, das im Normalfall sieben Liter auf 100 km braucht, leicht ein Fünf-Liter-Auto.

Der Kavaliersstart und die Vollbremsung sollten ebenfalls tabu sein. Etwas weniger schnell, und schon bleibt die Verbrauchsanzeige unter der Zehn-Liter-Marke.

Am Berg braucht das Auto natürlich mehr Benzin. Doch den Berg abwärts? Da rollt es von alleine. Bei 6 % Gefälle bleibt die Geschwindigkeit gleich, und bei mehr Gefälle wird man automatisch schneller. Da gibt es zwar die Schubabschaltung bei modernen Autos. Doch spart man mehr, wenn man einfach auskuppelt. Dann rollt das Auto noch besser, und nur bei hohem Gefälle bleibt man eingekuppelt, um den Motor als Bremse zu benutzen.

Wer täglich eine bestimmte Strecke fährt, kennt sie schnell in- und auswendig. Da weiß er auch, wie lange eine Ampel noch Rot zeigt. Ab zwanzig Sekunden lohnt es sich, den Motor auszuschalten. Manche Ampeln brauchen vierzig und mehr Sekunden, bis sie wieder Grün zeigen.

Dass der Reifendruck im Zweifel eher höher als angegeben sein sollte, ist auch eine Sparmaßnahme. Zumindest sollte er nicht niedriger als vorgegeben sein.

Autor: gs | Veröffentlicht am Freitag, 20. Mai 2011
Tags: Auto Energie sparen Haushaltsbudget PKW Benzin sparen langsamer fahren Fünf-Liter-Auto rollen Ampelstopp