Immobilien: was ist mein Haus wert?
Beim Neubau eines Hauses sind rund die Hälfte der Gesamtkosten reine Baukosten, und zwar unabhängig von der Bauweise. Im Schnitt ein Viertel der Kosten entfällt auf das Grundstück, und das restliche Viertel setzt sich aus Erschließung (zirka 6%), den Außenanlagen (zirka 6%) und den Baunebenkosten (zirka 13%) zusammen.
Über den Wert bestehender Immobilien entscheidet vor allem ihre Lage. Teure Gegenden in Deutschland liegen in Bayern, allen voran die Stadt München. Deutlich anders sieht es in strukturschwachen Landstrichen aus. Ein Haus kann noch so schön und gut erhalten sein – eine ungünstige Lage mindert dennoch seinen Wert gewaltig.
Den Wert der eigenen Immobilie selbst zu bestimmen ist schwierig. Dazu muss man nicht nur die Baukosten kennen, das Alter des Hauses und den Wohnwert, sondern auch die aktuellen Preise im Markt. Besser ist es, einem Gutachter das Haus schätzen zu lassen. Wenn man vorhat das Haus tatsächlich zu verkaufen, kann man damit auch mehrere Makler beauftragen. Die können die Preise gut bestimmen.
Was man aber selbst gut machen kann ist, und einem eine Schätzung Pi mal Daumen genügt, ist, das Haus mit den regionalen Immobilienpreisen zu vergleichen. Die findet man im Internet und in den Zeitungen im Immobilienteil.
Schnelle und relativ genau Immobilienbewertungen gibt es auch online. Sie kosten entweder kleines Geld (unter 50 Euro) oder man muss sich registrieren. Dann gibt man die Eckdaten des Hauses online ein und das Haus wird bewertet.
Autor: gw | Veröffentlicht am Donnerstag, 2. September 2010
Tags: Immobilien Makler Kosten Haus Preis Marktwert