Immobilienbesitz als Kapitalanlage: Geld langfristig in Wohnraum investieren
Wenn die eigene Immobilie finanziert und man über weitere Anlagen nachdenkt, kommt man angesichts der niedrigen Zinsen schnell zu der Ansicht, dass eine Immobilie eigentlich eine gute Kapitalanlage sein müsste. Einmal ist sie heute sehr günstig zu finanzieren. Zum anderen ist sie wertbeständig und trotzt der Inflation. Und günstiger Wohnraum ist immer gesucht - es kommt natürlich auf die Lage an.
Bei solchen Überlegungen muss man sich bewusst sein, dass den Vorteilen auch einige Nachteile gegenüberstehen. Die Kapitalanlage in Immobilien ist eine sehr langfristige Anlage. Sie kann auch nicht zu jedem beliebigen Zeitpunkt aufgelöst werden. Es könnte sein, dass die Immobilienpreise gerade wieder einmal im Keller sind - dann gilt es abzuwarten, bis die Preise wieder gestiegen sind.
Ein zweites: man muss den richtigen Mieter finden. Bei langfristiger Vermietung kann es sinnvoll sein, die Miete nicht auszureizen, sondern stattdessen dem Mieter einiges an Pflege und Instandhaltung zu überlassen. Und bei der Mieterhöhung empfiehlt es sich, mit dem Mieter einen festen Prozentsatz zu vereinbaren. Dann wissen beide Seiten, woran sie sind, und können langfristig kalkulieren.
Ob man eine solche Immobilie selbst verwalten oder die Verwaltung in professionelle Hände geben soll? So schwierig ist die Selbstverwaltung bei einer Immobilie nicht. Man kann sich auch Hilfe bei einem Haus- und Grundbesitzerverein holen.
Autor: gs | Veröffentlicht am Mittwoch, 22. Dezember 2010
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