Immobilienkauf als private Altersvorsorge

Mit dem Kauf einer Immobilie wird meist das Ziel verfolgt, eine vernünftige Altersvorsorge auf die Beine zu stellen. Auf der einen Seite kann man in der Immobilie dann im Rentenalter sozusagen mietfrei wohnen. Meist zahlt man die Raten für die Immobilie während der Berufstätigkeit ab und hat dann im Alter nur noch die Nebenkosten zu tragen. Auf der anderen Seite kann man aber auch eine Immobilie kaufen und diese vermieten. Auch damit schafft man sich praktisch eine Altersvorsorge, denn die Mieteinnahmen sind dann eine private Zusatzrente.

Bevor man sich aber dafür entscheidet, eine Immobilie zu kaufen und diese zu vermieten, muss man sich über einige wichtige Dinge im Klaren sein, die mit der Rolle als Vermieter im Zusammenhang stehen. Meist handelt es sich um eine Eigentumswohnung, die zur Gestaltung der privaten Altersvorsorge gekauft wird. Diese befindet sich in der Regel in einem Mehrfamilienhaus, sodass es hier eine Eigentümergemeinschaft gibt.

Für diese muss man einen monatlichen Betrag bezahlen, durch denn dann wiederum Dinge finanziert werden, die das Gemeinschaftseigentum betreffen. Das kann beispielsweise der Garten, eine Garagenanlage oder einfach nur das Treppenhaus oder der Keller sein. Die Höhe dieser monatlichen Beiträge richtet sich in der Regel nach der Größe der Eigentumswohnung. Somit muss man immer von den Einnahmen durch die Vermietung die Kosten für dieses Gemeinschaftseigentum abziehen.

Ferner muss man bedenken, dass eine Eigentumswohnung auch finanziert werden muss. Hier kommt es auf eine gute Berechnung an. Die Kosten für die Wohnung sollten sich ohne weiteres durch die Einnahmen tragen. Im Idealfall ist bereits während der Tilgungszeit ein Überschuss zu verzeichnen. Bedenken muss man in jedem Fall, dass selbst wenn die Eigentumswohnung irgendwann einmal bezahlt ist, die Kosten der Wohnung damit nicht enden.

Autor: kb | Veröffentlicht am Montag, 13. September 2010
Tags: Altersvorsorge Immobilien Konditionen Finanzierung Raten Geld anlegen