Inflation: Definition, Auswirkung und Risiko
Unter einer Inflation versteht man eine Geldentwertung mit einem andauernden, erheblichen Anstieg des Preisniveaus. Waren und Güter werden teurer, d.h. der Endverbraucher bekommt weniger Waren und Güter für sein Geld oder umgekehrt, der Preis der Waren und Güter steigt. Nicht immer hat die wirtschaftliche Situation schuld an einer Inflation, die häufigsten Gründe sind meistens Steuererhöhungen und staatlichen Preissteigerungen.
Die wohl bekannteste Inflation ist die sogenannte „gefühlte Inflation“. Bei dieser Form handelt es sich um Preisänderungen der am häufigsten gekauften Güter, dadurch merkt der Konsument am deutlichsten die Veränderung der Preise.
Zur Ermittlung der Inflationsrate werden verschiedene Produkte, Güter und Waren in einem Warenkorb zusammengestellt und die Preisentwicklung über einen bestimmte Zeitraum ermittelt. Zur Berechnung des Verbraucherpreisindex werden die Ausgaben der privaten Haushalte herangezogen. Es gibt aber auch Warenkörbe zur Erzeugerpreisindex-, Baupreisindex- und Großhandelsindex-Ermittlung.
Der Verbraucherindex wird durch monatliche Erhebungen berechnet, Grundlage hierfür sind ca. 350.000 Einzelpreise, die durch die Mitarbeiter der Statistischen Landesämter und des Statistischen Bundesamtes durchgeführt werden. Die Anpassung des Warenkorbs wird regelmäßig vorgenommen, da sich das Konsumverhalten der Bevölkerung im Lauf der Zeit ändert. Der Warenkorb setzt sich zusammen aus Nahrungsmitteln, Getränken, Tabakwaren, Bekleidung, Miete, Wasser, Gas, Brennstoff, Einrichtungsgegenstände, Gesundheit, Pflege, Verkehr, Versicherungen, um nur einige zu nennen.
Autor: bm | Veröffentlicht am Dienstag, 18. Mai 2010
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