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Ist eine Selbständigkeit als Franchisenehmer sinnvoll?

Was ist überhaupt Franchising? Das Franchisesystem ist ein Vertrag, den der Franchisegeber mit dem Franchisenehmer abschließt. Der Franchisenehmer ist normalerweise ein selbstständiger Kaufmann, der für bestimmte Rechte und Hilfestellungen eine Franchisegebühr zu entrichten hat, die sich oft am Umsatz bemisst. Es geht in der Regel um die Rechte an Warenzeichen, Lizenzen, Rezepturen, einen bestimmten Gebietsschutz, Einkaufsvorteile durch den Franchisegeber, die Gestaltung des Ladengeschäfts von außen und der Verkaufsfläche, wie auch die Unterstützung bei Buchhaltungsfragen und Marketingaktionen.

Was sind typische Franchise-Geschäfte? Es gibt Franchising bei vielen größeren Unternehmen. Einer der ersten Franchisegeber war zum Beispiel Coca-Cola, die mit den Abfüllbetrieben Franchiseverträge abgeschlossen hatten. Außerdem kommt es bei Handelsketten vor, wie auch bei Tankstellen und den bekannten Namen, wie McDonalds, Burger King, Subway oder auch bei Fressnapf. Auch bei kleineren Betrieben, beispielsweise bei den Optik-Fachgeschäften, gibt es äußerst erfolgreiche Franchiseunternehmen, wie zum Beispiel ProOptik.

Welche Vorteile und Nachteile hat Franchise für einen Neustart in die Selbstständigkeit? Das Franchisesystem hat den Vorteil für den Anfänger in einer Selbstständigkeit, dass das Geschäftsmodell klar ist, die Marketingaktionen zentral geplant werden, Vergleichszahlen von anderen Geschäften zur Verfügung stehen, die Einkaufskonditionen durch die Großabnahme des Franchisegebers günstig sind und Hilfestellung bei vielen Fragen des täglichen Geschäfts gegeben wird. Nachteilig sind oft sehr einseitig zu Gunsten des Franchisegebers formulierte Franchiseverträge, lange Laufzeiten und natürlich die den eigenen Ertrag schmälernden Franchisegebühren.

Autor: cpb | Veröffentlicht am Montag, 19. Juli 2010
Tags: Karriere Selbständigkeit Geld verdienen Handel Arbeit finden Franchise