Karriere über ein soziales Medium?
Facebook, Twitter, Xing, Social Media Recruting oder Social Employer Branding: all dies sind Wörter, die vermehrt auftauchen. Doch was verbirgt sich eigentlich hinter diesen unbekannten Begriffen?
Die soziale Internetplattform Lokalisten.de konnte sich ihren Bekanntheitsgrad erobern, indem sie viel Werbung über den Umstand betrieb, dass über Lokalisten nach ehemaligen Schulfreunden gesucht werden konnte. Hiermit war klar, dass es sich bei dieser Internetseite um eine Kontaktseite handelte. Diese wurde ausschließlich für private Zwecke genutzt. Nachdem diese Seite relativ schnell an Beliebtheit gewann, dachten sich die großen Unternehmen, es müsste solch eine Seite auch für Geschäftsleute geben. Die erste Antwort war Xing. Es kam eine Welle von Neuanmeldungen, doch rückte Xing wieder relativ schnell in den Hintergrund.
Die neuesten Plattformen sind nun Facebook und Twitter. Teilweise stark kritisiert, teilweise vom Tagesablauf der einzelnen Personen nicht mehr wegzudenken. Jede Kleinigkeit wird auf Facebook hinterlassen, so dass man sich fragt: is Big Brother watching you?
Dass so viele Mitarbeiter oder Firmenbesitzer täglich bei Facebook oder Twitter unterwegs sind, wollten sich manche Unternehmen zunutze machen, um ihren eigenen Beliebtheits- und Bekanntheitsgrad zu steigern. Auch die Suche nach neuen Mitarbeitern soll nun über Facebook funktionieren, indem die dort angemeldeten Mitarbeiter über ihr Arbeitsleben schreiben und freie Stellen bekannt geben. Das Motto dieser Masche lautet: über Bekannte neue Mitarbeiter finden, denn meistens werden nur gute Dinge weiterempfohlen. Aus diesem Grund entstanden die Begriffe wie Social Media Recruting und Social Employer Branding und stellt somit sowohl für Karrierebewusste Arbeitnehmer als auch für Unternehmen die Chance dar, ihre Ziele zu erreichen.
Autor: mt | Veröffentlicht am Dienstag, 23. November 2010
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