Karriereplanung schon mit der Ausbildung?
Manche Jugendliche haben einen konkreten Berufswunsch, viele aber wissen nicht so recht, wohin der Weg geht. Diese Unsicherheit muss nicht nachteilig sein. Im Gegensatz zu früher ist es heute nicht mehr selbstverständlich, das ganze Arbeitsleben an einem Arbeitsplatz zu verbringen.
Daher haben auch Quereinsteiger eine Chance, vorausgesetzt allerdings, sie verfügen über nützliche praktische Erfahrungen. Deshalb sollte man sich nicht auf eine bestimmte Ausbildung konzentrieren und den Kopf hängen lassen, wenn das nicht klappt. Eine ähnliche Ausbildung ist oft genau so gut geeignet, ein Berufsziel zu erreichen, für das die gewünschte eigentlich Voraussetzung wäre.
Wenn das Karriereziel heißt: "Position im kaufmännischen Bereich in der Industrie", wäre die Ausbildung zum Industriekaufmann oder zur Industriekauffrau richtig. Wer einen solchen Ausbildungsplatz nicht finden kann, kann es mit dem Bürokaufmann, dem Kaufmann im Groß- und Außenhandel oder dem Kaufmann für Spedition und Logistik (natürlich auch immer Kauffrau) versuchen. Das ermöglicht mit abgeschlossener Ausbildung und einigen Jahren Berufserfahrung dann durchaus den Übergang in einen größeren Industriebetrieb, wenn dort entsprechendes Fachwissen gefragt ist. Damit kann man auch gegenüber einem Industriekaufmann bestehen.
Was bei der Karriere zählt, das ist die praktische Erfahrung, die man mitbringt. Damit kann man oft mehr punkten wie mit einer genau passenden theoretischen Ausbildung ohne Praxis. Wenn sie dann noch mit entsprechenden Weiterbilgungen unterlegt ist, steht der Karriere nichts im Wege.
Autor: gs | Veröffentlicht am Dienstag, 30. November 2010
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