Keine Kreditwürdigkeit - kein Kredit?
Die Entscheidung einer Bank, eine Kreditanfrage zu bewilligen oder sie zu versagen, hängt in entscheidendem Maße von der Bonität des Antragsstellers ab. Unter der Bonität versteht man die Kreditwürdigkeit, also die Fähigkeit des Anragstellers, die in Anspruch genommene Kreditsumme auch wieder an den Kreditgeber zurückzahlen zu können.
Um die Kreditwürdigkeit kann es bei einem Verbraucher schlecht gestellt werden. Informationen darüber bekommt ein potentieller Geldgeber durch die Schufa. Hier werden Informationen rund um das Thema Kredite und Zahlungsverpflichtungen gesammelt Kommt ein Verbraucher seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nach, bedient also seine Kredite nicht oder bezahlt Handyrechnungen etc. nicht, wird dies als sog. Negativmerkmal ein die Schufa eingetragen. Damit sollen zukünftig andere Geldgeber praktisch gewarnt werden.
Wer einen Negativeintrag in der Schufa stehen hat, der hat es vor allem bei Banken schwer, einen Kredit gewährt zu bekommen. Auch wenn man ein Auto bei einem Händler finanzieren möchte, einen weitere Handyvertrag abschließen möchte oder beim Versandhandel bestellen möchte, stehen die Chancen mit einem Negativeintrag in der Schufa eher schlecht. Ist man dann wieder seinen Zahlungsverpflichtungen nachgekommen, kann auf Antrag der negative Eintrag in der Schufa wieder gelöscht werden und die Zahlungsfähigkeit ist wieder hergestellt.
Daher sollte es das Bestreben eines jeden Verbrauchers sein, seinen Zahlungsverpflichtungen immer nachzukommen und damit einen Eintrag in der Schufa zu vermeiden.
Autor: kb | Veröffentlicht am Montag, 2. August 2010
Tags: Bonität Schufa Kreditwürdigkeit Kredit ohne Schufa Zahlungsverpflichtungen Negativmerkmal Negativeintrag