Kreditangebote für Selbständige: Höhere Kosten durch größere Risken
Wenn Selbständige oder Freiberufler einen Kredit für sich privat benötigen, haben sie meist gleich mehrere Hürden zu nehmen. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn das Einkommen nicht gleichmäßig hoch ist. Die Banken haben einfach zu große Angst, das sie ihr verliehenes Geld nicht zurück bekommen, dass der Kreditnehmer also während der Rückzahlung zahlungsunfähig wird.
Ganz aussichtslos ist die Situation für Selbständige und Freiberufler jedoch nicht, doch sollten sie sich von vornherein auf wesentlich höhere Zinsen einstellen. Höhere Zinsen werden damit gerechtfertigt, dass die Bank ein wesentlich höheres Risiko eingeht.
Nicht selten liegen die Zinsen bei einem Kredit für Selbständige um ein bis zwei Prozentpunkte höher, als bei einem vergleichbaren Kredit für Angestellte mit einem regelmäßig hohen Einkommen. Hinzu kommt, dass die Banken bei Krediten für Selbständige meist zusätzliche Sicherheiten verlangen, was beispielsweise eine Lebensversicherung sein kann, die an die Bank abgetreten wird. Auch eine Bürgschaft eines Dritten kann eine solche Sicherheit darstellen.
Bevor man als Selbständiger oder Freiberufler also einen Kredit in Anspruch nimmt, gilt es die vielen verschiedenen Angebote miteinander zu vergleichen. Die Unterschiede, gerade auch im Bezug auf die Höhe der Zinsen sind enorm. Entsprechende Angebote lassen sich beispielsweise über das Internet finden. Es gibt dabei auch zahlreiche Banken, die ein besonderes Kreditprogramm für Selbständige und Freiberufler aufgelegt haben, die mit durchaus akzeptablen Zinsen belegt sind.
Autor: kb | Veröffentlicht am Montag, 20. Juni 2011
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