Kredite: hohe Zinsen verärgern Kunden

Ganz gleich ob man sich nun für einen Onlinekredit entscheidet oder bei der Bank persönlich vorspricht und um einen Kredit bittet - Zinsen muss man immer zahlen. Und die Zinsen für Kredite sind nicht gerade gering. Auf der anderen Seite gibt es aber für Spareinlagen immer weniger Zinsen und genau diese Spanne, zwischen Einlagenzinsen und Kreditzinsen, verärgert viele Verbraucher.

Überzieht man nur sein Konto, dann werden schon sehr hohe Zinsen fällig. Viele Verbraucher sprechen sogar von Wucher. Denn das ein oder andre Kreditinstitut verlauft 13,5 Prozent für die Inanspruchnahme von einem Dispokredit. Schießt man mit seinen Ausgaben über diese Kreditlinie hinaus, dann sind es nicht selten sogar 18 Prozent Kreditzinsen und mehr, die der Verbraucher zahlen muss.

Auf der anderen Seite stehen die Einlagenzinsen. Betrachtet man sich hier ein ganz normales Sparbuch, dann liegt die Verzinsung hier zwischen 0,25 und 0,5 Prozent. Bei einem Tagesgeldkonto sind es mit durchschnittlich 2 Prozent ein wenig mehr Zinsen.

Dennoch ist die Schere sehr groß und scheint immer größer zu werden. Die Banken selbst reden sich damit heraus, dass für einen solchen Vergleich der Dispositionskredit ein schlechtes Beispiel ist. Immerhin gibt es Onlinekredite und Ratenkredite vor Ort, für die nur rund 7 Prozent Zinsen verlangt werden. Doch wegschummeln lässt sich die große Spanne auch nicht. Immerhin ist der Dispositionskredit der am häufigsten genutzte Kredit in Deutschland.

Autor: kb | Veröffentlicht am Montag, 23. August 2010
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