Kredite: wenn die Schuldenfalle zuschnappt
Wer einen Kredit aufgenommen hat und monatliche Raten zahlen muss, kann heute leicht in die Situation geraten, dass er für seine Verbindlichkeiten nicht mehr einstehen kann. Arbeitslosigkeit, eine längere Krankheit oder die Scheidung der Ehe sind häufig die Gründe für eine Überschuldung. Wer oder was kann in einem solchen Fall helfen?
Als erste und wichtigste Grundregel gilt: Man sollte seine Gläubiger undbedingt über die eingetretene Situation informieren. Und dies muss schnell geschehen. Die Probleme vor sich her zu schieben, verschlimmert die Lage nur. In einem Gespräch mit dem Gläubiger, unabhängig ob es sich um eine Bank oder eine Privatperson handelt, sollte man Vorschläge unterbreiten und darum bitten eine der folgenden Möglichkeiten zu prüfen: eine Stundung zu gewähren, die Raten zu verringern, die Laufzeit zu verlängern, Zinsen zu verringern oder Gebühren zu erlassen.
Auch die Möglichkeit einer Umschuldung ist in Betracht zu ziehen. Dies gilt vor allem dann, wenn mehrere Kredite zu ungünstigen Konditionen abgeschlossen wurden, weil zu dieser Zeit vielleicht die Kreditzinsen am Markt sehr hoch waren.
In der gegenwärtigen Situation der relativ niedrigen Kreditzinsen kann eine Umschuldung tatsächlich Erfolg versprechen. Bei diesem Verfahren werden alle alten Kredite durch ein neues Darlehen zu verbesserten Konditionen abgelöst. Doch Vorsicht. Hier müssen die Vertragsbedingungen der alten Kredite die Auflösung ohne hohe Gebühren ermöglichen.
Autor: ab | Veröffentlicht am Dienstag, 31. August 2010
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