Kredite: wie kann man die Bonität verbessern?

Die Bonität beschreibt die Kreditwürdigkeit von Privatpersonen, Unternehmen und auch von Staaten. Sie wird von sog. Ratingagenturen in unterschiedlichen Abstufungen bewertet, wobei es bei einem Privatkunden die Bank ist, die hier die Einstufung vornimmt. Je besser es um die Bonität bestellt ist, desto einfacher wird es, einen Kredit zu bekommen.

Die Bonität kann allerdings durch die unterschiedlichsten Faktoren negativ beeinflusst werden. Kommt man als Privatperson beispielsweise seinen Zahlungsverpflichtungen bei der Inanspruchnahme von einem Kredit nicht regelmäßig nach, wird dies bei der Schufa registriert und die persönliche Bonität verschlechtert sich. Noch schlechter fällt die Bonität aus, wenn man seinen Rückzahlungsverpflichtungen gar nicht mehr nachkommt.

Es gibt jedoch eine ganze Reihe von Möglichkeiten, mit denen man seine Bonität verbessern kann. Zum einen wäre es das Beste, erst gar keine Schulden zu machen. Da sich dies nicht immer vermeiden lässt, sollte man zumindest zusehen, dass man seinen Zahlungsverpflichtungen immer pünktlich und in vollem Umfang nachkommt. Ferner sollte man auch nicht unbedingt mehrere Handyverträge abschließen, denn auch sie werden in die Schufa eingetragen. Ebenso verhält es sich mit Kundenkonten bei Versandhäusern. All diese Konten werden bei der Schufa eingetragen.

Hat man einen Kredit getilgt, sollte man darauf achten, dass dieser aus der Schufa gelöst wird. Dies ist durch die Einsichtnahme in eine Selbstauskunft und der Stellung eines entsprechenden Antrags möglich. Solange in der Schufa keine Negativmerkmale auftauchen, ist es auch um die Bonität gut bestellt.

Autor: kb | Veröffentlicht am Donnerstag, 19. August 2010
Tags: Bonität Schufa Konditionen Kredite Kreditwürdigkeit Geld ausleihen Ratingagenturen