Kreditkarte - Prepaid-Karte oder besser normale Kreditkarte wählen?
Neben der üblichen Kreditkarte in unterschiedlichen Ausprägungen gibt es von verschiedenen Banken auch das Angebot der Prepaid-Kreditkarte. Sie sieht zwar wie eine Kreditkarte aus und ist von einer echten Kreditkarte nicht zu unterscheiden. Doch ist der Name Kreditkarte in diesem Falle eigentlich eine Irreführung. Es gibt für den Karteninhaber keinen Kredit.
Er kann mit der Prepaid-Karte nur über ein Guthaben verfügen, das er zuvor auf dem "Kredit"kartenkonto deponiert hat. Dies ist dann kein Nachteil, wenn das Guthaben auf dem Kartenkonto gut verzinst wird und man ohnehin nicht vorhatte, den mit einer Kreditkarte verbundenen Kredit, der meist zu recht hohen Zinsen gewährt wird, nicht in Anspruch zu nehmen.
Die Prepaid-Kreditkarte wird gerne auch als Schufa-freie Kreditkarte bezeichnet. Das ist insoweit richtig, als auch eine negative Schufa-Auskunft keinen Einfluss auf die Ausgabe der Karte haben sollte. Schließlich ist die Karte nicht mit Kredit verbunden, so dass die ausgebende Bank keinerlei Risiko eingeht.
Die Prepaid-Kreditkarte hat gegenüber einer Bankkarte, die ebenfalls auf Guthabenbasis geführt werden kann, die Vorteile, die mit einer Kreditkarte verbunden sind. Sie gilt beispielsweise weltweit; man kann somit auch im außereuropäischen Ausland mit ihr bezahlen. Wenn eine Bank die kostenlose Geldausgabe an Automaten mit dem VISA-Zeichen verspricht, dann gilt dies ebenso für die Prepaid-Karte. Damit gehen die Möglichkeiten einer Prepaid-Karte deutlich über die einer Bankkarte hinaus.
Autor: gs | Veröffentlicht am Mittwoch, 23. Februar 2011
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