Krisenschutz: Gold, Aktien oder Anleihen - was bewahrt mein Geld vor dem Untergang?

Krisenschutz ist zwar wichtig. Doch sollte man sich nicht zu sehr ängstigen, denn jede Krise birgt auch Chancen.

Bevor man zu Gold, Aktien oder Anleihen greift, sollte man zunächst Vorsorge treffen, dass man auch in Krisenzeiten leben kann. Dazu gehört beispielsweise das eigene Haus, das sich auch in Krisenzeiten bewährt. Ebenso ist in Krisenzeiten die Anlage in Lebensmitteln eine gute Idee, denn essen muss man immer, und wer genügend Vorräte hat, braucht dann nicht zu hohen Preisen einzukaufen.

Gold ist zwar wertbeständig und allgemein als Zahlungsmittel in Krisenzeiten begehrt. Doch bringt es keine Zinsen, und die Anlage ist stark von Kursschwankungen abhängig. Dazu kommt, dass man immer jemanden finden muss, der das Gold als Zahlungsmittel zu einem akzeptablen Kurs annimmt.

Denn Gold kann man nicht essen, und wenn Nahrungsmittel oder Wasser mehr wert sind als Gold, kann man mit Gold nicht weit kommen.

Anleihen bringen regelmäßig Zinsen. Ihr Wert ist aber vom Schuldner abhängig. Da muss man damit rechnen, dass man sie in Krisenzeiten nicht verkaufen kann, und falls sich der Staat durch eine Währungsreform von seinen Schulden befreit, kann man den Kapitaleinsatz verlieren.

Doch müssen Anleihen nicht ganz verloren sein. Wenn der Staat darauf angewiesen ist, neuen Kredit zu bekommen, wird er unter Umständen auch die alten Schuldner entschädigen. Da muss man allerdings einen langen Atem haben.

Bei Aktien muss man auf die Substanz achten. Substanzwerte sind auch nach einer Währungsreform noch etwas wert, wenn sich dies auch auf einem anderen Preisniveau bewegen kann. Zusätzlich darf man noch die Ausschüttung von Dividenden erwarten. Auch hier muss man allerdings einen langem Atem haben und darf nicht gezwungen sein, zu jedem Kurs zu verkaufen.

Autor: gs | Veröffentlicht am Montag, 18. Juli 2011
Tags: Immobilien Aktien Geldentwertung Krise Anleihen Gold Silber Edelmetalle Krisenschutz Crash Währungsreform