Krisenschutz im Kleinen: das gute alte Sparschwein

Während Banken sich durch Sicherungseinlagen gegen Krisen absichern, Versicherungen eine Rückversicherung abschließen und die Regierung noch viele weitere Maßnahmen kennt, um einen Krisenschutz zu schaffen, stehen dem Verbraucher nicht ganz so viele Möglichkeiten zur Verfügung, für den Fall der Fälle eine Absicherung zu schaffen. Zwar gibt es viele Versicherungen, mit denen man sich gegen allerlei Dinge im Leben absichern kann und auch Produkte zum Geld sparen wird von den Banken in Hülle und Fülle angeboten, und dennoch ist ein Krisenschutz, der schnell in Anspruch genommen werden kann, wenn es so weit ist, nicht immer gegeben.

Das gute alte Sparschwein ist nämlich als Krisenschutz so naheliegend, dass die wenigsten Menschen darauf kommen. Sie denken beim Thema Krisenschutz wirklich meist in großen Dimensionen und schließen Versicherungen ab, gehen jahrelange Sparverträge ein und und und. Dabei kann man in einem Sparschwein ebenso gut Geld sparen und kann im Notfall ganz spontan, ohne bürokratische Hürden, über das angesparte Geld verfügen.

Nun muss man nur noch Möglichkeiten finden, das Sparschwein auch zu füllen. Hilfreich ist es, im Alltag so viele Dinge wie möglich in bar zu bezahlen. Am Ende des Tages gibt man dann alles an Kleingeld einfach in das Sparschwein. Bezahlt man immer alles nur mit Karte, dann kommt kein Sparguthaben zusammen, gibt man aber das Kleingeld in die Spardose, wird man sich wundern, wie schnell hier einige hundert Euro zusammen kommen.

Eine andere Variante ist es, 1-Euro- oder 2-Euro-Münzen zu sammeln. Immer wenn sich so ein Geldstück im Geldbeutel befindet, wird es gleich ins Sparschwein gesteckt. Auch hiermit kann man innerhalb kürzester Zeit eine hohe Summe zusammenbekommen und ist damit gegen alle Eventualitäten des Lebens gerüstet.

Autor: kb | Veröffentlicht am Dienstag, 31. August 2010
Tags: Kosten Geld sparen Krisenschutz Sparschwein Sicherung