Lücken im Lebenslauf?
Wer einen Lebenslauf schreibt, listet neben den persönlichen Daten in der Regel die Aus- und Weiterbildung, sowie die berufliche Laufbahn tabellarisch auf. Natürlich versehen mit den jeweiligen Monatsangaben von Beginn und Ende der jeweiligen Tätigkeit. Gerade die Experten von Arbeitsamt & Co. weisen immer wieder darauf hin, dass keine Lücken in der Laufbahn bestehen dürfen.
Diese Aussage ist zwar eigentlich richtig, führt allerdings manchmal zu einem Lebenslauf, in dem die berufliche Laufbahn als eine stupide Ansammlung von Arbeit – Arbeitslosigkeit – Arbeit – Arbeitslosigkeit … usw. dargestellt wird. Interessiert das den künftigen Arbeitgeber wirklich? Meiner Erfahrung nach nicht!
Der Leser möchte sich innerhalb kürzester Zeit ein Bild über den Bewerber machen. Was hat er gelernt, was gearbeitet, wo liegen seine Schwerpunkte, hat er sich weiter gebildet? Das sind die wichtigen Punkte die vermittelt werden müssen. Kurze Arbeitslosigkeit zeugt zwar von einem agilen Menschen, der sich sofort wieder um neue Arbeit bemüht. Allerdings stören diese Unterbrechungen beim Lesen und fallen vielleicht unschön ins Auge. Die Erfahrung zeigen, dass die Angaben sich sogar auf die Jahreszahlen beschränken können – ohne negativ bewertet zu werden. Hier können Lücken wunderbar überspielt werden.
Wer verschiedene berufliche Tätigkeiten ausgeübt hat, kann den Lebenslauf auch darauf aufbauen. Hier können etwa Arbeitsstellen im erlernen und in einem fremden Beruf zusammengefasst werden. Es erleichtert den Leser sich einen Überblick über bestimmte Tätigkeiten zu erlangen und bietet gleichzeitig die Möglichkeit Lücken wunderbar zu überspielen.
Autor: ck | Veröffentlicht am Dienstag, 14. September 2010
Tags: Karriere Bewerbung Lebenslauf Geld verdienen Arbeitsamt Arbeit finden