Mit dem KfW-Startgeld in die Selbstständigkeit
Wer sich selbstständig machen will, steht vor einer großen Anzahl an Problemen. Ein großer Aspekt ist stets die Finanzierung der Geschäftsidee. Ob Invesitionsgüter, wie Maschinen für die Produktion, oder Betriebsmittel, wie Lagerbestand oder Ladenausstattung für den Handel, oder einfach die Büroausstattung mit Computer und ähnlichen – das alles kostet Geld, das kaum ein Existenzgründer auf der hohen Kante hat.
Allerdings gibt es für den Start in die Selbstständigkeit verschiedene Hilfsprogramme, man muss sie nur wissen und nutzen. Wichtig ist immer, dass man die Anträge stellt, bevor man etwas investiert oder startet. Das ist ein häufiger Fehler, der so manche Vergünstigung oder Hilfestellung verbaut.
Für kleine Existenzgründer, deren Finanzbedarf maximal 50.000,-- € beträgt, bietet die KfW das Programm „KfW-Start-Geld“ an. Dabei handelt es sich um ein Darlehn, das über die Hausbank beantragt werden muss. Finanziert kann 100% des Kapitalbedarf werden. Damit verbunden ist eine 80%-ige Haftungsfreistellung. Im Klartext heißt das, benötigt man etwa 20.000,-- €, werden diese zu Top Konditionen voll finanziert, aber nur eine Sicherheit von 4000,-- € verlangt. Die tilgungsfreie Anlaufzeit ist gerade bei Startschwierigkeiten sehr wichtig.
Beantragen kann es jeder, der neu beginnt oder vor längstens drei Jahren den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt hat. Auch diejenigen, die mit Nebenerwerb beginnen, können dieses Programm beantragen, vorausgesetzt, mittelfristig wird das Ganze zum Haupterwerb. Ein interessantes Angebot also, das vielleicht so manchen hilft, die Finanzierung zu schaffen.
Autor: ck | Veröffentlicht am Dienstag, 28. September 2010
Tags: Existenzgründung Selbständigkeit Fördermittel selbständig machen Darlehn