Mobile Dienstleister: Herrenausstatter, Fußpflege, Friseur und andere

Es gibt zahlreiche Berufe, die sich auch als mobiler Service bewerkstelligen lassen. Dies ist vor allem dann von Vorteil, wenn man sich gerne selbständig machen möchte, jedoch das Kapital für ein Ladengeschäft und dessen Ausstattung nicht ausreicht.

Der Trend, sich alles nach Hause bringen zu lassen, geht ohnehin unaufhaltsam weiter, denn die Zeit der Menschen wird immer knapper und so gibt es sogar Unternehmen, die Oberhemden, Krawatten und Anzüge im Wohnzimmer verkaufen, sodass die Kundschaft gar nicht mehr in ein Geschäft gehen muss.

Doch der mobile Herrenausstatter ist lange nicht die einzige Idee für einen mobilen Servicedienstleister. Seit vielen Jahren schon bekannt ist die mobile Fußpflege oder der mobile Friseur. Auch immer mehr Masseure und Kosmetiker bieten ihren Dienste zu Hause an. Gerade diese Berufe kommen mit wenig Equipment aus und können daher bequem mobil realisiert werden. Auch Kosmetika, Putzmittel und viele weitere Haushaltsdinge werden heute durch einen mobilen Händler verkauft.

Bevor man sich aber in die mobile Selbständigkeit stürzt, muss genau geprüft werden, ob die Geschäftsidee auch wirklich als mobiles Geschäft betrieben werden kann. Immerhin sind für die meisten Dienstleistungen und auch beim Verkauf bestimmter Dinge einiges an Equipment erforderlich, dass mit einem Fahrzeug transportiert werden muss. Wäre hierfür ein ganzer LKW erforderlich, ist die Geschäftsidee sicherlich nicht ganz so gut geeignet. Des Weiteren sollte unbedingt ein Gespräch mit einem Versicherungsfachmann geführt werden, mit den nicht nur die Frage zu klären ist, wie das Fahrzeug und das Equipment zu versichern sind. Es muss auch geklärt werden, welche Versicherung zum Tragen kommt, wenn der Dienstleister im Haus des Kunden einen Schaden anrichtet.

Autor: kb | Veröffentlicht am Freitag, 17. Juni 2011
Tags: Selbständigkeit Dienstleister Mobile Selbständigkeit mobiler Friseur mobile Fußpflege Verkaufsraum Wohnzimmer