Mut zur Selbstständigkeit in Deutschland
Mit einer vielversprechenden Geschäftsidee im Kopf, einer guten Vorbereitung vor allem im Hinblick auf das finanzielle Risiko und einem professionellen Businessplan ist ein Existenzgründer für den mutigen Schritt in die Selbstständigkeit gut gerüstet.
Jeder Gewerbetreibende oder Freiberufler muss sein Gewerbe beim zuständigen Gewerbeamt anmelden. Dadurch werden automatisch das Finanzamt, die IHK (Industrie- und Handelskammer), Berufsgenossenschaft und das statistische Landesamt informiert. Der Freiberufler muss sein Gewerbe selbst beim Finanzamt anmelden.
Die Festlegung der Rechtsform ist die wichtigste Überlegung des Existenzgründers. Dabei gibt es mehrere Möglichkeiten: Einzelunternehmer, Personengesellschaft oder Kapitalgesellschaft. Jede Rechtsform hat Vor- und Nachteile.
Der Existenzgründer benötigt für den Aufbau seines Unternehmens Geräte, Maschinen, Räumlichkeiten, Werbemaßnahmen, Personal und unter Umständen auch ein Warenlager. Um diese finanziellen Belastungen besser stemmen zu können, kann der Existenzgründer unterschiedliche Förderprogramme von Bund und Ländern in Anspruch nehmen.
Darlehen, Zuschüsse und Bürgschaften erleichtern damit den Start in die Selbstständigkeit erheblich. Einen sogenannten Gründungszuschuss gibt es als einheitliche Förderung für Arbeitslose. Grundlage hierfür ist aber ein Business- und Finanzierungsplan.
In kurzer, übersichtlicher Form beschreibt der Existenzgründer darin seine Geschäftsidee, das Produkt bzw. die Dienstleistung und fasst das Vorhaben, übersichtlich gegliedert, zusammen. Wichtige Säulen des Businessplans sind Marktanlayse, Marketingstrategie Personalplanung.
Ein weiterer Schwerpunkt ist der solide Finanzierungsplan. Er sollte korrekt ausgearbeitet und mit realistischen Zahlen belegt werden. Alle Anschaffungen der nächsten ein bis zwei vollen Geschäftsjahre sowie die zu erwartenden Einnahmen und Ausgaben werden übersichtlich dargestellt.
Da es sich hierbei um Schätzungen handelt, sollten die Angaben nachvollziehbar sein. Zur Vervollständigung des Businessplans empfiehlt es sich, den tabellarischen Lebenslauf des Existenzgründers beizulegen.
Autor: ks | Veröffentlicht am Montag, 10. Oktober 2011
Tags: Businessplan Geschäftsidee Selbstständigkeit Existenzgründer Finanzierungsplan