Nebenjob als Briefträger

Seitdem die Deutsche Post nicht mehr das Monopol der Briefzustellung hat, sind private Briefzustelldienste wie Pilze aus dem Boden geschossen. Sie arbeiten oftmals schneller und günstiger als die „Gelbe Post“ und bieten für viele Menschen die Möglichkeit, einen Nebenjob als Briefzusteller anzunehmen.

Die Arbeitszeiten für einen Briefzusteller in einem privaten Service können sehr unterschiedlich sein. Meist arbeiten sie in den Morgenstunden, wobei es auch Agenturen gibt, die mehrmals am Tag ihre Briefzusteller auf ein und dieselbe Tour schicken. Kundenservice wird bei diesen Agenturen halt sehr groß geschrieben. Dabei ist man als Briefzusteller zu Fuß, mit dem Rad oder auch mit dem Auto unterwegs. Die Verdienstmöglichkeiten sind dabei ebenso unterschiedlich wie die Organisation in einer solchen Agentur. Im Durchschnitt liegt der Verdienst bei 7 Euro pro Stunde.

Eines muss man bei diesem Job aber unbedingt wissen: man arbeitet dabei nur in der freien Natur. Das hat seine Vorteile, ist aber auch mit einigen Nachteilen behaftet. Wind und Wetter, Eis, Regen und Schnee können das Leben eines Briefzustellers schon auf eine harte Probe stellen. Andersherum gibt es aber auch viele schöne Tage im Jahr, bei denen es richtig viel Spaß macht, als Briefzusteller durch die Straßen zu fahren. Verwechseln darf man einen solchen privaten Briefzustellservice aber nicht mit einem Briefkurier. Dieser fährt oder läuft immer nur auf direkte Anfrage von Kunden los, um Waren, Briefe oder andere Dinge von einem Ort zum anderen zu bringen. Das System von einem privaten Briefzustellservice ist dem der „Gelben Post“ sehr ähnlich.

Autor: kb | Veröffentlicht am Donnerstag, 25. März 2010
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