Nebenjob als Weg in die Altersarmut?

Wie finde ich einen Minijob? Wenn Sie einen Zusatzverdienst suchen, können Sie verschiedene Medien nutzen, in denen solche Jobs angeboten werden. Minijobs gibt es in Tageszeitungen, Anzeigenblättchen und natürlich bei den Stellenanzeigen im Internet oder auf Portalen, die sich mit Nebenjobs und Jobvermittlung für selbstständige Unternehmer befassen. Wenn Sie einer Vollzeitbeschäftigung nachgehen, achten Sie darauf, ob Sie für einen Nebenjob eine Genehmigung brauchen und machen Sie sich nicht durch Schwarzarbeit strafbar.

Soll ich für meinen Minijob in die Rentenversicherung einzahlen? Hausfrauen, die eine Beschäftigung im Bereich Minijob angenommen haben, sollten darüber nachdenken, ob sie die mindestens erforderlichen Beschäftigungsjahre für eine Altersrente bereits erfüllt haben oder ob es sehr sinnvoll ist, wenn sie neben dem durch den Arbeitgeber eingezahlten Betrag noch freiwillig eine kleine Abgabe in die Rentenversicherung einzahlen. Bei Minijobs sind die Anrechnung auf die Beschäftigungsjahre und die erworbenen Rentenansprüche sehr gering.

Minijob oder Überstunden? Die Zunahme der Minijobs führt später zwangsläufig bei vielen Rentenempfängern in die Altersarmut. Durch niedrige Einkommen sind die Rentenansprüche bereits mäßig und bei Beschäftigungen in Minijobs werden die für die Rente erworbenen Entgeltpunkte so gering ausfallen, dass die Gefahr als Rentner in die Altersarmut abzurutschen, sehr hoch ist. Auch wenn es steuerlich geringe Nachteile gibt und auch die Krankenkassenbeiträge dadurch steigen, sollte sich jeder Arbeitnehmer, der einen Vollzeitjob und die Wahl hat, eher für Überstunden entscheiden, als einen Minijob zusätzlich anzunehmen. Auf diese Weise erwirbt er die für eine ordentliche Alterssicherung erforderlichen Entgeltpunkte für die Rente.

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