Nebenjob für Jugendliche: Sinnvoll? Was beachten? Achtung Falle!

Wer unter den Jugendlichen kennt das nicht: Man möchte nicht ständig zu den Eltern laufen und sie um Geld bitten für Wünsche, die man sich erfüllen möchte.

Neue Kleidung, ein neues Handy, der Führerschein oder aber ein neuer Computer. Dies sind alles Dinge, die sich ein Jugendlicher irgendwann mal wünscht. Deshalb entscheiden sich sehr mehr und mehr Jugendliche für einen Nebenjob. Den kann man während der Schule machen oder aber auch während der Ferien ausüben.

Welches sind nun aber die positiven und negativen Aspekte, die ein Nebenjob mit sich bringt?

Nebenjobs sind sicherlich positiv für Jugendliche, denn sie öffnen ihnen den Weg, ihre Belastbarkeit zu messen und ihren Fähigkeitshorizont zu erweitern. Nebenjobs geben den Jugendlichen oft einen Einblick auf bestimmte Berufsrichtungen und sie können schon mal Erfahrungen sammeln für ihre spätere Berufswahl. Als Jugendlicher macht man dann schon sehr früh die Erfahrung, was es heißt Verantwortung zu tragen und mit dem lieben Geld umzugehen. Es ist natürlich nicht außer Betracht zu lassen, dass man dann sein eigenes Geld verdient und nach Belieben Shoppen gehen kann.

Nebenjobs haben aber auch Schattenseiten, da man von Firmen oft ausgenutzt wird und nur einen Hungerlohn erhält. Weiterhin ist man an feste Arbeitszeiten gebunden, die einen davon abhalten mit seinen Freunden ins Kino oder ins Schwimmbad zu gehen. Oft muss man sich auch als „ Kleiner oder Kleine“ ansehen lassen, die sich durchsetzen muss und oft auch schikaniert wird.

Wägt man nun die Vor- und Nachteile des Nebenjobs bei Teens ab, so ist festzuhalten, dass man es ihnen auf jeden Fall dazu raten sollte. Die erworbene Erfahrung, egal ob positiv oder negativ bringt sie der zukünftigen Berufswahl sehr viel näher.

Autor: jf | Veröffentlicht am Mittwoch, 25. November 2009
Tags: Arbeit Geld Einkommen Jugendliche Nebenjob Jugend Praktikum Erfahrung