Niedriglöhne als Schuldenfalle

Im deutschsprachigen Raum gibt es immer mehr Privatinsolvenzen und auch im weiteren Ausland sieht es nicht besser aus. Dabei ist der Grund für die vielen Schulden, die die Haushalte machen, nicht einmal der unbedachte Umgang mit Geld.

In vielen Fällen sind es die Niedriglöhne, die gezahlt werden und durch die nicht mal das alltägliche Leben bestritten werden kann.

In vielen Bereichen wird einfach ein zu geringes Einkommen erzielt, was vor allem dann der Fall ist, wenn es sich um Tätigkeiten für ungelernte Kräfte handelt. Doch auch in zahlreichen Handwerksbereichen,wie z.B. dem Friseurhandwerk, kann nur ein geringes Einkommen erzielt werden.

Hinzu kommt, dass immer mehr Jobs nur auf 400-Euro-Basis angeboten werden. Hier liegen die Einnahmen nur knapp über den Sätzen der staatlichen Unterstützungen für Erwerbslose.

Um nicht in dieser Schuldenfalle zu landen, sollten sich betroffene genau darüber informieren, welche staatlichen Unterstützungen ihnen zustehen, auch wenn sie in einem Angestelltenverhältnis stehen. In Deutschland beispielsweise stehen Betroffenen durchaus Leistungen nach dem Hartz-IV-Gesetz zu, auch wenn sie arbeiten gehen.

Daneben gibt es Wohngeld und weitere Zuwendungen, wenn das Einkommen sehr gering ist. Des Weiteren kann man darüber nachdenken, als Multijobber sein Geld zu verdienen. Multijobber sind Personen, die mehr als einem Job nachgehen und daher aus verschiedenen Quellen ein Einkommen erzielen.

Autor: kb | Veröffentlicht am Montag, 26. September 2011
Tags: Einkommen Gehalt Lohn Privatinsolvenz Haushaltskasse Schuldenfallen Wohngeld Haushaltsbudget Hartz IV Multijobber Niedriglohnbereich staatliche Unterstützung