Passivhaus: Geld und Energie sparen
Ein Passivhaus ist ein Haus, das keine eigene Heizung besitzt. Die Heizenergie wird über die Lüftung sowie eine sehr gute Wärmedämmung gewonnen. Passivhaus bedeutet, dass die Energie aus passiven Quellen erzeugt wird. Also die Sonnenenergie oder auch die Abwärme die Menschen und Tiere erzeugen und auch die Erdwärme werden zur Energiegewinnung benutzt. Jedes Haus lässt sich im Rahmen einer Sanierung zu einem Passivhaus umwandeln.
Die wichtigste Eigenschaft eines Passivhauses ist die sehr gute Isolierung sowie die kontrollierte und automatische Lüftung. Das heißt, die Luft wird zwar ausgetauscht, doch die Wärme bleibt im Haus. Alle Wärmebrücken werden abgebaut, die Fensterrahmen werden so optimiert, dass sie recht schmal sind, denn eine moderne, dreifach verglaste Fläche ist um ein vielfaches „wärmedichter“ als der Rahmen. Außerdem steigern große Glasflächen den solaren Wärmegewinn.
Bei aller „Dichtigkeit“ findet natürlich ein Luftaustausch statt, doch über eine Wärmepumpe wird die Wärme im Haus gehalten. Übrigens verfügt ein Passivhaus dank seiner fein austarierten Lüftung überein wesentlich besseres Raumklima als ein konventionelles Haus.
Die Kosten für den Umbau zum Passivhaus, haben sich in wenigen Jahren amortisiert, erst recht, wenn man die steigenden Energiepreise anschaut. Außerdem ist der Gewinn für die Umwelt, durch den Verzicht auf die Erzeugung von Heizenergie schier unbezahlbar.
Autor: fv | Veröffentlicht am Montag, 6. September 2010
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