Personalfragebogen bei der Arbeitssuche
Wer sich in einem größeren Unternehmen bewirbt, wird meist mit einem Personalfragebogen konfrontiert. Oft ist dieser sogar die Basis der Bewerbung. Trotzdem sollte man den beizufügenden Unterlagen wie Zeugnissen und eventuell Lebenslauf noch ein Anschreiben vorschalten.
Der Personalfragebogen, gerade auch der online auszufüllende Fragebogen, hat für die Unternehmen den großen Vorteil, dass sie die Daten der Bewerber sofort im gleichen Format und damit vergleichbar in ihrer Datenbank finden. Da kann viel schneller nach bestimmten Kriterien gesucht werden, und die geeigneten Bewerber sich dann auch schneller gefunden. Heute sind die Personalfragebogen auf diese Abfragen abgestimmt.
Man sollte auch davon ausgehen dürfen, dass der Fragebogen keine unzulässigen Fragen enthält. Ein Unternehmen könnte sich schadenersatzpflichtig machen, wenn es solche Fragen stellt und den Bewerber dann nicht einstellt. Das heißt aber umgekehrt auch, dass der Bewerber den Fragebogen vollständig ausfüllen muss. Lässt er einzelne Punkte frei, kann dies dazu führen, dass die Bewerbung bei der Datenabfrage nicht einbezogen wird. Deshalb sollte man alle Fragen beantworten, auch wenn sie unangenehm sein mögen.
Andererseits sind Sie nicht gezwungen, unangenehme Fragen zu beantworten. Es ist Ihre Entscheidung, und Sie sollten durchaus auch einen Standpunkt haben. Ein Arbeitgeber, der sich nach Ihrer Ansicht zu sehr in Ihre Privatangelegenheit mischt, ist ja sicherlich auch nicht der ideale Arbeitgeber, den Sie sich wünschen.
Autor: gs | Veröffentlicht am Donnerstag, 9. Dezember 2010
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