Recycling zum dazuverdienen: Wie viel Geld bringt der Müll?
In vielen Fällen lässt sich das einfach ausrechnen: pro Flasche 25 Cent. Flaschenpfand ist eine einfache und ergiebige Quelle, um durch Recycling dazu zu verdienen. Auch Wein-Literflaschen oder Yoghurtgläser können Geld bringen, und herrenlos in der Landschaft herumliegende Flaschen sollte man nicht einfach liegen lassen.
Andererseits: in Zügen, Bahnhöfen oder auch auf Geschäftsgrundstücken sind die Flaschen nicht herrenlos, auch wenn sich möglicherweise niemand um sie kümmert.
Zeitweise konnte man auch mit Altpapier ein Geschäft machen. Man musste es, möglichst noch nach Sorten getrennt, bei einem Altpapierhändler abliefern und bekam dafür Geld. Dies hängt aber vom Altpapierpreis ab.
Auch bei größeren Metallmengen kann sich die Fahrt zum Altmaterialhändler lohnen. Allerdings derzeit nicht bei Eisen und Stahl, wohl aber bei Kupfer und Aluminium. Das gilt auch für Kabelreste. Wer beispielsweise die Kabelreste auf seiner Baustelle einsammelt, kann schon zu einigen Kilo Kupfer kommen.
Oft ist es allerdings so, dass unter dem Strich nichts übrig bleibt. Denn manches Recycling lohnt sich nur, weil der Müll kostenlos angeliefert wird. Fahrtkosten und Arbeitszeit darf man oft nicht rechnen.
Auch PC und PC-Teile werden von spezialisierten Händlern, teilweise gegen gutes Geld, angekauft. Auch das lohnt sich allerdings bei nur einem PC nur dann, wenn man ohnehin in die Nähe des Händlers fährt. Ob es sich lohnt, einen PC auseinanderzunehmen? Meist nicht. Da lohnt es sich eher, sich alte PC schenken zu lassen und sich dann um die Entsorgung zu kümmern. Bedingt gilt dies auch für das Innenleben anderer Elektronikgeräte, vom Drucker bis zum Handy.
Derzeit besonders gesucht ist Altgold und Silber. Damit kann man im Moment Höchstpreise erzielen.
Autor: gs | Veröffentlicht am Freitag, 1. Juli 2011
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