Rentabilitätsprognose: Existenzgründung leicht gemacht
Mit einem Businessplan lassen sich bessere und zinsgünstigere Kredite bei der Bank bekommen für den Existenzgründer. Der Banker achtet sehr darauf, ob die Unternehmensplanung auch realistisch geplant ist. Eine sogenannte „Rentabilitätsvorschau“ oder „Rentabilitätsprognose“ ist ein Teil des Businessplans, welchen die Bank zur Gewährung eines Gründerdarlehens braucht. Ohne Sicherheiten in finanzieller Art und Weise, kann dieses Konzept für die Unternehmensgründung relevant für die Darlehensentscheidung sein.
Der Kunde sollte genaue Angaben machen, welche unternehmerischen Ziele er für die Zukunft hat. Umsätze, voraussichtliche Einnahmen, Ausgaben, Versicherungsbeiträge sowie jegliche weitere Detail, die mit der Gründung des Unternehmens zu tun haben müssen in den Businessplan mit hinein. Angaben wie Miete, Bürokosten, Fahrzeugkosten und Steuerprognosen gehören ebenfalls mit in eine unternehmerische Zielerwartungsberechnung.
Auch für den Unternehmer selbst ist das ein Schutz, nicht Gefahr zu laufen, dass er sich ohne Prognosen ins kalte Wasser stürzt.
Kann man selbst eine solche Renta-Prognose erstellen? In der Regel erstellt ein Steuerberater eine solche Vorschau, wenn diese für den Zweck des Kredites geeignet sein soll. Der Kostenpunkt liegt bei ca. 300 Euro für die Erstellung durch einen Fachmann. Existenzgründer benötigen diese detaillierten Angaben auch für die Beantragung eines sogenannten „Gründerzuschusses“ bei der Agentur für Arbeit. Die KFW-Bank gewährt ihre Kredite für den Gründer auch nach der Einsicht in die Renta-Prognose.
Autor: ds | Veröffentlicht am Mittwoch, 16. Juni 2010
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