Rentenversicherung für Selbständige: ein wichtiger Aspekt
Selbständig bedeutet nicht nur, dass man selbst und ständig arbeiten muss, sondern sich auch eigenständig um seine Krankenversicherung und vor allem seine Rentenversicherung kümmern muss. Als Selbständiger fällt man durch das soziale Netz in Deutschland durch und muss sich daher selbst um die Altersvorsorge kümmern. Dies wird jedoch von sehr vielen Existenzgründen vergessen und die Enttäuschung ist dann groß, wenn später aus der Rentenkasse nur sehr geringe Leistungen zu erwarten sind.
Die Möglichkeiten, eine private Vorsorge zu treffen sind sehr vielseitig. So sollte man sich von einem versierten Fachmann einfach mal diesbezüglich beraten lassen. Da Selbständige keinen Anspruch auf die staatlich geförderte Riester-Rente haben, die sich nach anfänglichen Schwierigkeiten zu einem interessanten Vorsorgeprodukt entwickelt hat, gibt es für sie die Rürup-Rente. Hiermit können Selbständige ebenfalls eine gute Altersvorsorge aufbauen, die mit einer Reihe von steuerlichen Vorteilen verbunden ist. So kann man als Selbständiger die Aufwendungen zur Rürup-Rente als Betriebsausgabe geltend machen. Dies wiederum bedeutet, dass sich durch die höheren kosten der Gewinn schmälert. Da ein Selbständiger auf seinen Gewinn die Einkommenssteuer zu zahlen hat, fällt diese geringer aus. Des Weiteren sind auch weniger Betriebssteuern zu zahlen.
Wenngleich die Rürup Rente auch eine gute Alternative für Selbständige darstellt, ist dies nicht die einzige Möglichkeit der privaten Altersvorsorge. Eine eingehende und umfangreiche Beratung durch einen Fachmann ist also in jedem Fall zu empfehlen.
Autor: kb | Veröffentlicht am Montag, 26. April 2010
Tags: Altersvorsorge Versicherung Vorsorge selbständig Existenzgründung Geld sparen Rente