Riskant und chancenreich: Geldanlage in Aktien - gerade jetzt sinnvoll?
Was eine Aktiengesellschaft ist, weiß eigentlich jeder. Vereinfacht gesprochen, verteilt eine Aktiengesellschaft ihr Vermögen auf gewisse Anteile, die zumeist an der Börse gehandelt werden. Somit arbeitet eine Aktiengesellschaft vorrangig mit Fremdkapital, das durch die Ausgabe von Aktienanteilen erworben wird. Dem Aktienbesitzer kommen hierbei natürlich auch einige Vorteile zu gute: Renditen von mehr als 10% sind hierbei möglich, wenn man das Glück hatte, die richtigen Aktien zu kaufen.
Wie funktioniert die Anlage in Aktien? Der Kunde, auch Aktionär genannt, erwirbt Anteile, die an der Börse gehandelt werden. Der Kauf dieser Anteile geschieht entweder über eine Bank oder direkt über einen Broker. Mittlerweile gibt es sogar eine Brokersoftware, anhand derer Aktien ge- und verkauft werden können. Wer solch eine Aktie kauft, besitzt neben der Chance, eine relativ hohe Rendite zu erzielen, auch das Risiko, sein eingesetztes Kapital teilweise oder sogar komplett zu verlieren.
Letzteres passiert, wenn ein Unternehmen Konkurs anmelden muss, oder aufgrund einer Wirtschaftskrise die Kurse derart weit in den Keller sinken, dass der neue Kurs geringer notiert wird als der Kaufkurs war. In solch einem Fall kann man als Aktionär jedoch abwarten, bis die Kurse wieder steigen und dann erst verkaufen.
Bei einer Anlage in Aktien ist es für gewöhnlich immer so, dass ein Gewinn erst erzielt wird, wenn die Aktien länger im eigenen Besitz verbleiben und so die Chancen auf eine Kurserhöhung steigen. Ferner sind diese Spekulationsgewinne erst dann steuerfrei, wenn ein längerer Zeitraum (in den meisten Ländern mehr als ein Jahr) zwischen Kauf und Verkauf verging.
Autor: mt | Veröffentlicht am Dienstag, 21. Dezember 2010
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