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Schrott als lukrative Einnahmequelle - Nebenbei Schrott sammeln und verkaufen?

In den rohstoffarmen Ländern wie Deutschland oder Österreich ist der Schrott eine gute Gelegenheit, die Einfuhr von Rohstoffen zu reduzieren. Das gilt besonders für Aluminium, weil da die Erzeugung aus Aluschrott nur einen Bruchteil der Energie kostet, die man für die Gewinnung aus Bauxit aufwenden muss.

Doch wo kann man Schrott sammeln? Zunächst einmal: Alles, was wild in der Landschaft herumliegt, ist eigentlich herrenlos. Doch manchmal gibt es doch Herren. Wer beispielsweise Flaschen sammelt, um Pfand zu kassieren, findet diese auch in der Straßenbahn oder im Zug. Doch da ist die Bahn bzw. Verkehrsgesellschaft der Eigentümer und kann sich das Sammel- und Verkaufsrecht vorbehalten.

Ähnliches gilt für Sperrmüllsammlungen. Doch wenn man den bisherigen Eigentümer fragt, ob man den Schrott mitnehmen dürfte, dann sollte das möglich sein. Man kann auch beim eigenen Arbeitgeber nach Schrott Ausschau halten. Für reinsortigen Schrott wird es da Behälter geben, und die sind natürlich tabu. Doch was ist mit Mischschrott, den keiner haben will? Denn das Auseinandernehmen ist unbezahlbar, aber das kann man ja übernehmen. Und selbstverständlich kann man alles im eigenen Haushalt sammeln, vom PC bis hin zur Aluminiumfolie von der Schokoladenpackung.

Aber wohin mit dem Schrott? Für Eisen und Stahl bekommt man meist nichts. Doch Kupfer, Aluminium, Messing, Kabel oder gar Gold und Silber sind begehrt. Da gibt es Schrotthändler, u.a. spezielle Schrotthändler beispielsweise für PC-Schrott, und auch Umarbeiter wie Kabelrecycler oder Scheideanstalten zahlen für Schrott. Doch muss da schon einige Kilogramm zusammenkommen. Mit weniger geht es höchstens bei Gold und Silber.

Autor: gs | Veröffentlicht am Freitag, 20. Mai 2011
Tags: Gold Silber Schrott Flaschensammler Metallschrott Kupfer Aluminium Bauxit Einnahmenquelle