Schuldenfalle Immobilienkauf: Gutachten kann vor finanziellem Schaden bewahren

Wird eine gebrauchte Immobilie gekauft, wird von der Bank eine umfangreiche Finanzierung aufgestellt, bei der alle Kosten einberechnet sind. Die Kombination von Eigenkapital und einer Fremdfinanzierung führt dann dazu, dass der Verbraucher die Immobilie kaufen kann. Dennoch ist der Immobilienkauf von gebrauchten Immobilien in gewisser Weise auch eine Schuldenfalle, denn in gebrauchte Immobilien muss man meist sehr viel mehr Geld investieren, als zunächst angenommen.

Daher gilt es, sich im Vorfeld die Immobilie sehr gut anzuschauen um auszuloten, ob bestimmte Renovierungs- und Sanierungsmaßnahmen ergriffen werden müssen, um das Haus bewohnbar zu machen. Dabei sollte man auch schauen, wie alt ist die Heizungsanlage und wie teuer würde eine Komplettsanierung dieser Dinge werden? Man sollte sich das Dach genau anschauen und auch prüfen, ob der Keller trocken ist. Ferner sollte man überlegen, ob eventuell der Dachboden ausgebaut werden kann und ob dies erforderlich ist?

Während der zukünftige Eigenheimbesitzer Fragen nach Um- und Ausbauten noch selbst beantworten kann, wird es in Fragen der Bausubstanz meist schon schwieriger. Hier kann es sehr hilfreich sein, einen Gutachter zu beauftragen, der ein umfangreiches Gutachten über das Haus erstellt.

Durch seine unabhängige Beurteilung bekommt man einen guten Eindruck von eventuelle Kosten, die neben dem Kaufpreis noch in die Immobilie investiert werden müssen. Zudem kann man so herausbekommen, ob der geforderte Kaufpreis angemessen oder überteuert ist.

Autor: kb | Veröffentlicht am Mittwoch, 11. August 2010
Tags: Darlehen Immobilien Schuldenfalle Konditionen Finanzierung Immobilienkauf